Entwicklung der DDD-App mit Flutter
Die Technische Universität Nürnberg (UTN) ist die erste staatliche Neugründung einer Uni im Freistaat Bayern seit 1978. Sie wurde am 1. Januar 2021 gegründet. Die Universität befindet sich aktuell im Aufbau. Der Standort Nürnberg mit dem Neubau eines 38 Hektar großen, nachhaltigen Campus im neuen Stadtteil Lichtenreuth soll die enge Vernetzung mit der Metropolregion Nürnberg stärken und als Innovationsmotor für die Region wirken. Die Technische Universität Nürnberg setzt auf Departments als innovative zentrale Struktureinheiten für die akademische Organisation. Bereits in Betrieb sind die Gründungsdepartments Computer Science & Artificial Intelligence sowie Liberal Arts & Social Sciences. In Planung sind die weiteren Departments Biological Engineering, Mechatronic Engineering sowie Natural Sciences. Die Universität verfolgt einen klar interdisziplinären Ansatz, der Technik, Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften verbindet. Das Studienangebot ist modular aufgebaut, international ausgerichtet und wird überwiegend auf Englisch unterrichtet. Die beiden aktuellen Masterprogramme sind „Artificial Intelligence (AI) & Robotics“ (seit dem Wintersemester 2023/24) und „Human and Artificial Intelligence“, der im Wintersemester 2025/26 startet. Die UTN ist eine dynamische Hochschule mit ambitionierten Wachstumszielen. Im Endausbau sollen 6.000 Studierende, 200 Professuren und Hunderte Mitarbeitende das Umfeld prägen. Ziel der UTN ist es, eine führende internationale Institution mit einem Schwerpunkt auf KI zu werden. Dafür setzt die UTN gleichermaßen auf Exzellenz in Forschung, Lehre und Transfer.
Seit August 2023 ist die UTN Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts LeadCom. In dem Verbund aus elf Hochschulen geht es darum, Bildungseinrichtungen fit für die digitale Zukunft zu machen – mit praxistauglichen Fortbildungsmethoden und Materialien. Das Teilprojekt der UTN setzt dabei auf ein Modell, das international bereits erfolgreich erprobt wurde: „Digitales Didaktisches Design“ (DDD). Es unterstützt Lehrkräfte dabei, ihren Unterricht systematisch zu reflektieren und gezielt weiterzuentwickeln, wobei der Fokus auf dem Einsatz digitaler Technologien liegt. Bisher existierte dieses evidenzbasierte Modell nur in Papierform. Um es für Schulen in ganz Deutschland nutzbar zu machen, sollte es digitalisiert und in eine mobile Anwendung überführt werden. Dafür holte die UTN die App-Spezialist:innen von adesso Mobile Solutions ins Boot. Gemeinsam starteten beide Partner ein Projekt mit dem Ziel, ein leistungsfähiges und anwenderfreundliches Werkzeug für die digitale Schulentwicklung zu schaffen. Die mobile DDD-App wurde mit Flutter entwickelt, einem Open-Source-Framework von Google, das plattformübergreifende Lösungen für Web, Android und iOS ermöglicht. Das reduzierte den Entwicklungsaufwand und stellte sicher, dass die App unabhängig vom eingesetzten Gerät funktioniert – ob im Lehrerzimmer, im Klassenzimmer oder unterwegs. Ein zentrales Merkmal des Projekts war die enge Einbindung der Zielgruppe: Lehrkräfte aus der Schulpraxis lieferten kontinuierlich Feedback zu Design, Funktionalität und Nutzerführung. So entstand ein individuelles digitales Werkzeug, das durchdacht und praxisnah ist. adesso Mobile Solutions brachte in dem Projekt seine umfassende Expertise aus den Bereichen UX-Design, App-Entwicklung, Qualitätssicherung und agiles Projektmanagement ein. Die Umsetzung erfolgt in mehreren Schritten:
Die DDD-App bringt wissenschaftlich fundierte Unterrichtsentwicklung direkt auf die Geräte von Lehrkräften: Sie ist verständlich, intuitiv und sofort einsetzbar. Dank Flutter ist sie auf unterschiedlichsten Plattformen verfügbar und bietet so einen ortsunabhängigen, niederschwelligen Zugang für alle Bildungseinrichtungen. Der pädagogische Nutzen liegt auf der Hand: Die App hilft Lehrkräften, ihren Unterricht gezielt zu planen, zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Sie stärkt die digitale Handlungskompetenz, verbessert die Unterrichtsqualität und unterstützt die langfristige Schulentwicklung. Gleichzeitig fördert sie den Austausch und die Zusammenarbeit im Kollegium. Für die Technische Universität Nürnberg zeigt das Projekt, wie wissenschaftliche Expertise unmittelbar in praktische Lösungen für den Bildungsalltag umgesetzt werden kann. Die DDD-App ist ein gutes Beispiel dafür, wie die UTN mit innovativen Ansätzen und starken Partnerschaften konkrete Impulse für die Weiterentwicklung des deutschen Bildungssystems setzt. Mit adesso als erfahrenem Technologiepartner gelingt es, das didaktische Modell digital zugänglich zu machen und Lehrkräfte bundesweit effektiv zu unterstützen.
DDD-App
Technische Universität Nürnberg




Technische Universität Nürnberg setzt auf Digitales Didaktisches Design
adesso entwickelt praxisnahe App – technisch durchdacht & pädagogisch fundiert
Unterricht wird durch die DDD-App digitaler & didaktisch fundierter