Vernetzung in der Rettungskette

Dieses Mal aber digital

Die fünfte Generation des Mobilfunks (5G) ermöglicht durch die im Vergleich zu den vorherigen Standards sehr kurzen Reaktionszeiten und enormen Datenübertragungsraten eine extrem schnelle Übertragung und Verarbeitung von Daten innerhalb des Netzwerks. Diese Eigenschaften sind für große Datenmengen notwendig, die in Echtzeit über weite Entfernungen hinweg an viele Endnutzer:innen gesendet werden sollen. Ein solches Anwendungsszenario findet sich im Projekt euriale in Form der Kommunikation von allen an der Rettungskette beteiligten Personen. Für die Umsetzung dieser Verbindungen ist die Verwendung des neuen 5G-Mobilfunkstandards unumgänglich. Nur hiermit ist es möglich, eine Übertragung, Verarbeitung und Analyse von beispielsweise Audio und Video wie auch der Vitalparameter der Patient:innen innerhalb der gesamten Rettungskette in Echtzeit zu gewährleisten.

In bisherigen Anwendungsszenarien wird die Annahme und Verarbeitung der Unfallinformationen und Sensordaten von verschiedenen Diensten übernommen, die in Clouds und privaten Rechenzentren zur Verfügung gestellt werden. Diese werden typischerweise von verschiedenen Akteuren der Rettungskette betrieben und sind selten digital miteinander vernetzt. Dadurch kann es zu Informationsverlust kommen, welcher die bestmögliche Versorgung des Patienten gefährden kann. Ein digitaler Informationsaustausch in Kombination mit den Eigenschaften der 5G-Technolgie, nämlich einer enorm kurzen Reaktionszeit und einer sehr großen Datenübertragungsrate, kann diesen Missstand beheben.

Der aktuelle Ablauf bei einem Rettungseinsatz sieht vor, dass eine Person einen Notfall telefonisch an die Leitstelle meldet. Diese wählt die notwendigen Rettungskräfte aus und übermittelt die obligatorischen Informationen. Hierzu werden verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten wie beispielsweise Telefon, Fax oder Pager eingesetzt. Nachdem der Krankenwagen am Unfallort eingetroffen ist und die Rettungskräfte den Patienten transportfähig stabilisiert haben, wählen sie mit Absprache der Leitstelle ein mögliches Zielkrankenhaus aus und melden den Patienten dort an. Beides wird ebenfalls mittels Telefon oder Funk durchgeführt. Ziel von euriale ist es, einen gemeinsamen Datenraum für alle Prozessbeteiligten zur Verfügung zu stellen, sodass diese jederzeit die notwendigen Daten einsehen und nutzen können. Der neue 5G-Mobilfunkstandard bietet hierbei die Möglichkeit, eine Symbiose zwischen Sicherheit und Übertragungsgeschwindigkeit zu schaffen.

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